Spielregeln

Diese Regeln sind uns wichtig

Ich halte mich an folgende Milchflocke Regeln:

  • Ich fahre immer mit Helm.
  • Ich fahre nur auf offiziell signalisierten und geöffneten Routen.
  • U18: Ich fahre immer in einer Gruppe und gebe Bescheid, wenn ich die Gruppe wechsle.
  • Ich konsumiere keine Drogen.
  • Ich halte mich an das Jugendschutzgesetzt bezüglich Alkohol
    • kein Alkohol für unter 16 Jährige
    • Spirituosen, Aperitive und Alcopops nur für über 18 Jährige
  • Ich verhalte mich respektvoll. Das heisst, dass ich keine queerphobe, sowie sexistische und sonstige beleidigende Aussagen mache und alle Teilnehmer_innen mit dem richtigen Namen und den richtigen Pronomen anspreche. Wenn ich nicht weiss, wie ich eine Person ansprechen soll, frage ich nach.
  • Es gelten die allgemeinen Spielregeln der Milchjugend-Events (siehe weiter unten)

Was passiert, wenn jemensch diese Regeln nicht befolgt?

Falls etwas gesagt oder getan wird, das dir ein mieses Gefühl gibt und/oder die Milchdlocke Regeln missachtet, lass es uns so rasch wie möglich wissen. Auch dann, wenn du nicht willst, dass wir eingreifen: Erzähls uns trotzdem, damit wir den Überblick haben. Und denk daran, dass du auch selbst Herausforderungen annehmen kannst.

Beispiele, was wir gegen Regel-Verstösse tun können:

Dir zuhören, unter uns, in einem separaten Raum. Mit den Menschen, die involviert sind, reden. Um eine Entschuldigung bitten. Menschen vom Anlass ausschliessen. Menschen von zukünftigen Anlässen ausschliessen.

Milchjugend

Und diese Regeln gelten für alle Milchjugend Events

Respekt

Schenke der Person, die gerade redet, deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch wenn das Bedürfnis aufkommt, sie zu unterbrechen; gib dir Mühe, das nicht zu tun. Notier dir den Gedanken und bring ihn später ein. Respektiere die Privatsphäre anderer. Gib nicht Infos über andere preis, die eventuell nicht für alle bestimmt sind (voller Name, sexuelle Orientierung, Genderidentität).

Das Recht, auszusetzen

Es ist immer in Ordnung, mal nichts zu sagen, sich rauszuhalten, auszusetzen. Du kannst dich dafür entscheiden, eine Herausforderung nicht anzunehmen oder einfach nicht zu reden, wenn du dich nicht danach fühlst, etwas beizutragen.

Nicht urteilen

Natürlich können wir untereinander unterschiedlicher Meinung sein – aber ohne die andere Person runterzumachen. Kritisiere das Thema, nicht Menschen.

Diversitäts-Bewusstsein

Die Milchjugend mag nicht hetero sein – dafür aber ganz schön heterogen! Weil wir ganz unterschiedliche Menschen sind, müssen wir auch darauf achten, keine Annahmen über Identitäten zu treffen. Frag höflich nach. Das gilt auch für Umarmungen und andere Berührungen bei Personen, die du noch nicht so gut kennst.

Kontroversen

Wir werden umstrittene Themen genauer untersuchen und unsere Ideen und Vorstellungen herausfordern, auch wenn das unbequem ist. Heikle Themen komplett zu meiden, bringt uns nicht weiter.

Herausforderungen

Stell dich darauf ein, dass manche Themen auch mal unbequem sind. Das ist in Ordnung: Unbequeme Themen sind ein wichtiger Teil des Lernens! Eigene Standpunkte sind nicht immer Fakten, und oft beissen sich eigene Perspektiven mit anderen. Falls ein Thema dir aber nicht nur unbequem ist, sondern dich stark belastet beziehungsweise triggert, lass es die Organisierenden vor der Diskussion wissen.

Gute Absichten

Wir weisen einander darauf hin, wenn jemensch etwas Verletzendes oder Diskriminierendes sagt. Dabei gehen wir davon aus, dass jede_r mit guten Absichten handelt – das heisst nicht, dass manche Aussagen nicht auch mal eine negative Wirkung haben können. Wenn wir einander auf solche negativen Wirkungen hinweisen, wollen wir nicht die Person selbst angreifen.

Vergnügen

Ziel beim Kreieren eines Safe Space ist nicht, unsere Welt zu verbessern, sondern auch, als Community zusammen zu sein, einander zu unterstützen und die Gesellschaft anderer zu geniessen. Entspanne dich und sei du selbst.

Zeit

Wir sind alle hier, um gemeinsam etwas zu erreichen. Respektiere die Zeitpläne der Organisierenden, aber hab keine Scheu, realistische und praktische Vorschläge zu bringen, falls dir Verbesserungen einfallen.

Eine Gruppe

Wir sind gemeinsam für das verantwortlich, was wir erreichen. Höre zu, bring dich ein, stell Fragen. Eine Zusammenarbeit kann auch mal bedeuten, manches gehen zu lassen – und im Gegenzug Neues zu gewinnen.